Veganes Menü zum Valentinstag

Wir wurden zuetzt nach Ideen für ein richtig gutes Menü zum Valentinstag gefragt. Vegan sollte es sein und irgendwie „etwas Besonderes“. Also haben wir uns heute mal an die etwas edleren, ungewöhnlicheren (und etwas kostspieligen…) Zutaten gewagt, die mit Düften von Trüffeln, Rosen, Erdbeere und Vanille Lust auf mehr machen.
Das – wie wir finden – Gute an diesem Menü ist, dass es auch für Nicht-Kochprofis machbar erscheint und variiert werden kann. Ihr könnt das Hauptgericht ganz weglassen und dafür mehr von der Vorspeise machen, beim Hauptgericht eine der Komponenten weglassen, falls es gerade keine blauen Kartoffeln zu kaufen gibt oder ihr Topinambur noch nie mochtet, und natürlich kann man auch nur das Dessert in dreifacher Menge herstellen und sich damit gemütlich aufs Sofa kuscheln.

Und egal, ob ihr dem Valentinstag nun etwas abgewinnen könnt oder nicht, ob ihr euren Partner auch einfach mal so verwöhnen wollt oder euch auch als Single mal ein edles Menü ganz für euch allein oder mit einer guten Freundin gönnen möchtet: Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

valentinsmenu

Valentinstags-Menü: Hokkaido-Feldsalat mit Erdbeer-Balsamico / Veganes „Roastbeef“ mit Topinambur-Trüffel-Püree, blauen Kartoffeln und grünen Bohnen / Pfefferminz-Gin-Aprikosen mit Rosencreme

Für die Vorspeise:
Zwei Handvoll frischer Feldsalat
ca. 200 g Fruchtfleisch vom Hokkaido-Kürbis
1 EL Olivenöl
2 EL Erdbeer-Balsamico
2 EL Pinienkerne
Rosensalz
Pfeffer aus der Mühle

Salat waschen, gut abtropfen lassen und im Erdbeer-Balsamico marinieren.
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, bis sie goldbraun, aber nicht zu dunkel sind.
Das Fruchtfleisch des Kürbisses in Streifen schneiden und in Olivenöl wälzen und mit Rosensalz sowie Pfeffer nach Belieben würzen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech im Backofen bei 220°C backen, bis es von außen knusprig ist.
Das noch warme Kürbisfleisch auf dem Salat anrichten und mit Pinienkernen bestreuen.

Für das Hauptgericht:
1 Packung veganes „Roastbeef“
6 blaue Kartoffeln
ca. 200 g Topinambur
1 TL Alsan (vegane Butter)
100 ml Creme cuisine oder andere Sahne-Alternative
ein etwa daumenkuppengroßes Stück schwarze Trüffel
Olivenöl zum Braten
nach Geschmack: Karamellsirup
Salz
Pfeffer aus der Mühle
grüne Bohnen (tiefgekühlt, frisch oder aus der Konserve)

Kartoffeln und Topinambur schälen, in Scheiben schneiden und in zwei separaten Töpfen kochen. Die Kartoffeln sollten bissfest bleiben, das Topinambur weicher. Topinambur quetschen und mit Alsan und veganer Sahne sowie Salz und Pfeffer zu einem Püree verrühren. Das „Roastbeef“ gemäß Packungsangabe in Olivenöl braten, bei Bedarf mit einigen Tropfen Karamellsirup verfeinern und gut mit Salz und Pfeffer würzen. In Streifen schneiden. Bohnen erwärmen und je nach Geschmack würzen. Die „Roastbeef“-Streifen, das Topinamburpüree mit darüber geriebenen Trüffeln, die blauen Kartoffelscheiben und die Bohnen auf einem großen Teller verteilen. Wer es dekorativer mag, kann noch Crema Balsamico darüber verteilen.

Für das Dessert:
ca. 8 frische Aprikosen
3 EL Karamellsirup
2 EL Gin
3 bis 5 Tropfen Pfefferminzsirup
200 g Sojajoghurt
1 Päckchen Sahnesteif
1 TL Rosenwasser
1 Prise Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
frische Minzblättchen zum Dekorieren

Für die Creme den Sojajoghurt mit Rosenwasser, Vanillezucker, Zimt und Sahnesteif verquirlen und kalt stellen.
Aprikosen waschen und entsteinen, in Spalten schneiden. In einer Pfanne ohne Fett mit dem Sirup karamellisieren lassen und mit einer Mischung aus Gin und Pfefferminzsirup ablöschen. Das Fruchtfleisch sollte schon etwas weich werden, aber bissfest bleiben und nicht zerfallen. Ein bis zwei Minuten im heißen karamell reichen also aus.
Beides dekorativ auf einem Teller anrichten und sofort servieren.

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